Wie entsteht eigentlich ein Radioprogramm? Welche Musik läuft im Radio – und wer entscheidet das? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekam die Klasse 7b am Dienstag, den 21. Juli. Als Gewinner des Dialektwettbewerbs durfte sie einen spannenden Blick hinter die Kulissen von Radio Gong in Würzburg werfen.

Im Funkhaus, das sich in der Nähe des Mainfranken Theaters befindet, begann die Führung mit einer kleinen Zeitreise. Seit 1987 sendet Radio Gong aus Würzburg und bildet gemeinsam mit Radio Charivari das Funkhaus Würzburg.

Danach ging es mitten hinein in den Redaktionsalltag. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Beiträge recherchiert, Interviews vorbereitet und Tonaufnahmen am Computer geschnitten werden. Besonders interessant war, dass Radio Gong für nationale und internationale Nachrichten mit vielen anderen Radiosendern zusammenarbeitet. So gelangen Informationen aus Deutschland und der ganzen Welt schnell ins Programm. Die lokalen Nachrichten aus der Region recherchiert die Redaktion jedoch selbst – direkt vor Ort.

Natürlich durfte auch ein Blick auf die Musikauswahl nicht fehlen. Jeden Tag stellen zwei Mitarbeitende gemeinsam die Playlist zusammen. Dabei spielen aktuelle Trends, das Wetter und sogar die Jahreszeit eine Rolle. Freitage sind besonders spannend, denn dann erscheinen viele neue Songs. Etwa zwei davon schaffen es jede Woche neu ins Programm. Gespielt werden vor allem Pop- und Hip-Hop-Hits. Eine Ausnahme gibt es am Tag der Deutschen Einheit: Dann erklingen bei Radio Gong ausschließlich Lieder deutscher Künstlerinnen und Künstler.

Der Höhepunkt des Besuchs wartete zum Schluss: Vier Schülerinnen und Schüler der 7b durften selbst ins Studio und ein Ferieninterview aufnehmen. Vor dem Mikrofon berichteten sie von ihren Plänen für die Sommerferien und erlebten anschließend hautnah, wie die Aufnahme professionell geschnitten wurde. Das Beste daran: Das Interview wird in den nächsten Tagen sogar im Radio zu hören sein.

Der Besuch bei Radio Gong war für die Klasse 7b ein besonderes Erlebnis. Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Einblicken und vielleicht sogar ein wenig Radioluft in den Ohren ging es schließlich wieder zurück zur Schule.