Schulhausordnung

Schulhausordnung

Alle Beteiligten sind für die pflegliche Behandlung der Einrichtungs- und Ausbildungsgegenstände und für die Sauberkeit des Schulgebäudes und des Schulgrundstückes verantwortlich.

Wo täglich viele SchülerInnen und LehrerInnen zusammenkommen, ist eine bestimmte Ordnung notwendig und gewisse Verhaltensregeln sind unerlässlich. Wir wollen alle zusammen helfen, einen ordentlichen Schulbetrieb sowie den sauberen Zustand an unserer Schule zu erhalten und ein humanes Miteinander zu ermöglichen.

  1. Vor und nach dem Unterricht

    • Die SchülerInnen betreten und verlassen das Schulgebäude durch die dafür vorgesehenen Ein- und Ausgänge.
    • Fahrräder, Mofas und Mopeds sind auf den Stellflächen im Innenhof vor dem Parkplatz abzustellen und abzuschließen.
    • Vor 7.40 Uhr stehen den SchülerInnen die Klassenräume im Erdgeschoss und die Aula als Aufenthaltsräume zur Verfügung, der Raum 016 ist Arbeitsraum zur Unterrichtsvorbereitung für die und 6. Klassen, der Raum 017 für die 7., 8., 9. und 10. Klassen. Die Räume sind pfleglich zu behandeln und wieder ordentlich zu verlassen. Die Pultordnung darf mit Rücksicht auf die Stammklasse nicht verändert werden.
    • Um 7.40 Uhr begeben sich die SchülerInnen in die eigenen Klassenräume; die Fachräume sind 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn aufzusuchen, dies gilt auch für die Turnhalle.
    • Die Klassenzimmer und die Fachräume sind nach Unterrichtschluss in ordentlichem Zustand zu verlassen, Tische und Stühle aufzuräumen, die Tafel zu reinigen und der Raum von den Ordnungsdiensten besenrein zu säubern.
    • Nach Beendigung des Unterrichts und beim Verlassen der Klassenräume sorgt die Lehrkraft dafür, dass die Fenster geschlossen sind, der Raum in ordentlichem Zustand verlassen und abgeschlossen wird.
  1. Verhalten im Schulgebäude und in den Unterrichtsräumen

    • Unmittelbar nach Unterrichtsbeginn stellt die Lehrkraft die Vollzähligkeit fest. Fehlen SchülerInnen, so ist bis spätestens 8.10 Uhr im Sekretariat von einem Schüler nachzufragen, ob eine Entschuldigung vorliegt.
    • Damit der Unterricht anderer nicht gestört wird, ist es notwendig, während der Unterrichtszeit auf den Gängen unnötigen Lärm zu vermeiden.
    • Erscheint die erwartete Lehrkraft nicht zum Unterricht, so erkundigt sich der Klassensprecher oder ein Stellvertreter nach einer Wartezeit von 10 Minuten im Sekretariat.
    • Andere Klassenräume (Fachlehrräume) dürfen die SchülerInnen nur mit beson­derem Auftrag betreten.
    • Verantwortung für die Umwelt ist eine Aufgabe aller. Deshalb soll unnötiger Ver­brauch von Strom und Heizwärme vermieden werden. Auch die Müllvermeidung bzw. die sorgfältige Trennung von Müll ist ein wichtiger Bei­trag zum Umweltschutz. Am Freitag sollen alle Müllbehälter vom Ordnungsdienst der Klasse am Müllsammelplatz vor dem Eingang der neuen Aula entleert werden.
    • Unser Schulgebäude bietet keine großen Freiflächen, sodass die räumliche Enge kaum Entfaltungsmöglichkeiten zulässt und das Unfallrisiko erhöht. Deshalb sind das Rennen in den Räumen und auf den Gängen sowie unnö­tiger Aufenthalt im Treppenhaus und auf den Fluren zu vermeiden. Auch das Rutschen auf Treppengeländern, das Hinüberbeugen über Geländer sowie das Hinausbeugen aus Fenstern birgt große Unfallgefahren. Es ist selbstverständlich, dass keine Gegenstände aus den Fenstern geworfen werden dürfen. Jeder Aushang in der Klasse bzw. im Schulgebäude ist mit dem Klassenleiter bzw. dem Schulleiter abzuspre­chen. Ca. 30 Stunden ver­bringen die SchülerInnen während der Woche im Schul­haus, die meiste Zeit davon im Klassenzimmer. Deshalb soll dieser Raum auch be­sonders gepflegt und sauber gehalten werden. Verschmutzte und beschädigte Wände, demo­lierte Möbel wirken wenig einladend. Die Klasse trägt für ihren Raum die Verantwortung. Entsprechender Abstand der Pulte von Wänden hilft Be­schädigungen zu vermeiden.
    • In den Toiletten ist auf Hygiene und Sauberkeit zu achten!        Toiletten sind keine Aufenthaltsräume!
    • Rauchen gefährdet die Gesundheit. Es ist im Schulgebäude und im Be­reich der Schule nicht gestattet; dies gilt auch für volljährige SchülerInnen. Auch auf dem Schulweg sind die entsprechenden Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu beachten (Rauchverbot in der Öffentlichkeit für Jugendliche unter 18 Jahren). Gleiches gilt für Alkohol und andere Drogen.
    • Gegenstände, die nicht für den Unterricht benötigt werden, erhöhen das Ge­wicht der Schultaschen und stören den Unterrichtsbetrieb. Es ist besser, sie vorsorglich zu Hause zu lassen. Andernfalls werden sie abgenommen und nur den Erziehungs­berechtigten ausgehändigt (RSO §41, Art. 56 BayEUG). Für Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien gilt die Regelung in Art. 56 Abs. 5BayEUG. Diese Geräte sind im Schulgebäude und auf dem Schulgelände auszuschalten und in der Schultasche zu verwahren. Bei Zuwiderhandlung wird ein Mobilfunktelefon oder ein sonstiges digitales Speichermedium vorübergehend einbehalten und der Missbrauch als Ordnungswidrigkeit gemäß Art. 86 BayEUG geahndet.
  1. Pausen und Wartezeiten

    • Grundsätzlich:
      Bewegung und frische Luft erhöhen die Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grunde sollten alle SchülerInnen die große Pause im Pausenhof verbringen. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen stehen das Erdgeschoss, das Untergeschoss des Haupthauses und die Aula zur Verfügung. Alle Klassenräume müssen in dieser Zeit abgesperrt und leer sein! Grundsätzlich gilt auch hier die Aufsichtspflicht der Schule. SchülerInnen dürfen den Pausenbereich und das Schulgelände nur mit Genehmigung der Aufsicht führenden Lehrkraft verlassen.
    • In der 1. Pause haben alle SchülerInnen der 5. – 8. Jahrgangsstufe den Pausenhof aufzusuchen. SchülerInnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe dürfen auch in die Aula gehen.
    • Bei ungünstigen Witterungsbedingungen gilt nach Durchsage die Regelung entsprechend der 2. Pause! In der 2. Pause bleiben die Klassen grundsätzlich im Klassenzimmer.
    • Rücksichtnahme auf Mitschüler, insbesondere die jüngeren, ist nicht nur ein Gebot der Höflichkeit, sondern auch im Interesse der Unfallverhütung notwendig. Deshalb sollen das Fußballspielen, Herumtoben, Raufen, Her­umrennen (im Winter Schneeballwerfen) unterbleiben. Nicht Größe, Stärke und Alter, sondern Rücksichtnahme und Mitverantwortung sollen das Ver­halten bestimmen. Für Abfälle aller Art sind entsprechende Behäl­ter aufge­stellt, bitte auch hier die Mülltrennung beachten.
    • Solange sich die SchülerInnen im Schulgebäude aufhalten, trägt die Schule im Rahmen der Aufsichtspflicht Verantwortung. Deshalb ist der Aufenthalt in den Klassenräumen ohne Anwesenheit eines Lehrers nicht zulässig (Ausnahme: Pausenregelung). In der Mittagspause (12.55 – 13.30 Uhr) stehen der Raum 017 als Hausaufgabenraum und die Aula im Anbau zur Verfügung.
    • Der Verkauf von Getränken und Esswaren findet in der ersten Pause statt. (Dazu bitte die Aushänge beachten!) Während oder zwischen den Unterrichtsstunden darf weder am Automaten noch am Verkauf etwas erworben werden.
    • Das Schulgelände darf auch in der Mittagspause bei entsprechendem anschließendem Unterricht nicht verlassen werden! Eine Ausnahmeregelung besteht nur für die 9. und 10. Jahrgangsstufe!
  1. Verhalten bei Gefahren und Unfällen

    • Unfälle, Verletzungen oder andere Schäden sind ohne Rücksicht auf deren Aus­maß unverzüglich im Sekretariat zu melden.
    • Bei Alarm muss das Schulgebäude auf dem vorgeschriebenen Fluchtweg schnellstmöglich verlassen werden. Jeder hat darauf zu achten und mitzuwir­ken, dass Gefahren und Unfälle verhindert werden.
    • Die Flurtüren sollen die Rauchentwicklung unterbinden und sich im Brandfall automatisch schließen. Deshalb dürfen sie nicht verstellt oder gar blockiert werden.
  1. Allgemeine Verhaltensregeln

    • Für mutwillig oder vorsätzlich verursachte Schäden haften die Schüler selbst oder deren Erziehungsberechtigte.
    • Im Rahmen des Schulverhältnisses hat der Schüler den Anordnungen des Schulleiters, der Lehrer oder der beauftragten Personen zu folgen; dazu ge­hören auch SchülerInnen, denen von der Schule ein besonderer Auftrag erteilt worden ist.
    • Im Schulgebäude sind das Tragen von Mützen und der Genuss von Kaugummi wegen der Beseitigungsproblematik nicht erlaubt. Verstöße werden mit erzieherischen Maßnahmen geahndet.

Jede Schülerin / jeder Schüler und jede Lehrkraft sollte sich aktiv an der Gestaltung des Schullebens beteiligen und diese Regelungen als Rahmen betrachten, der ein reibungsloses Zusammenleben ermöglichen soll. Die Hausordnung kann Eigeninitiative, kritisches Mitdenken nicht ersetzen. Auf Missstände aufmerksam zu machen bzw. sie selbst zu beseitigen offenbart Verantwortungsbewusstsein, nicht Anbiederung oder Denuntiantentum.

Wer wegschaut, macht sich mitschuldig!

Leitlinien

Schüler, Lehrer und Eltern der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt geben sich gemeinsam diese
Leitlinien.

In unserer Schule kommen täglich viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammen. Sie ist nicht nur Ort des Lernens, sondern auch unser gemeinsamer Lebensraum. Alle Schüler sollen die Möglichkeit haben, sich hier wohl zu fühlen und mit dem Realschulabschluss eine gute Basis für die Zukunft zu schaffen. Auch für die Lehrkräfte soll die Schule ein Ort sein, an dem sie gerne ihren Beruf ausüben.

Wie in jeder Gemeinschaft entstehen in der Schule Freundschaften und Konflikte. Im Bemühen um eine friedliche Lösung von Problemen, eine positive Atmosphäre, Gerechtigkeit, Offenheit und Toleranz verständigen wir uns auf folgende Regeln:

Schüler

  • Wir betrachten Achtung und Toleranz gegenüber allen als Grundlage unseres Verhaltens.
  • Jede Form von Diskriminierung oder Mobbing ist für uns ausgeschlossen und es ist für uns eine Selbstverständlichkeit einzugreifen, falls andere sich nicht daran halten.
  • Wir Schülerinnen und Schüler wollen unsere Pflicht erfüllen, aber auch unsere Rechte in Anspruch nehmen.
  • Wir wollen in den Klassenräumen und auf dem Schulgelände eine angenehme Umgebung vorfinden und fühlen uns für unser Umfeld verantwortlich.
  • Wir achten das Eigentum anderer und gehen sorgsam mit den Einrichtungen und dem Eigentum der Schule um, insbesondere mit den uns zur Verfügung gestellten Büchern.
  • Wir tragen durch unser Verhalten dazu bei, dass unsere Schule in der Öffentlichkeit ihr gutes Ansehen behält und
    weiter entwickelt.
  • Wir beachten das Rauchverbot auf dem Schulweg, dem gesamten Schulgelände und im Einsichtsbereich der
    Schule.
    Auch in den Pausen halten wir uns an die vereinbarten Regeln und achten auf die Anweisungen der Aufsicht führenden Lehrkräfte.
  • Wir gefährden unsere Mitschüler nicht durch rücksichtsloses und verantwortungsloses Verhalten.
  • Konflikte mit Mitschülern regeln wir möglichst bald in einem Gespräch mit den Beteiligten oder in der
    Klassengemeinschaft.

Lehrer

  • Wir fühlen uns verantwortlich für die Wissensvermittlung, unterstützen die Schüler partnerschaftlich bei ihrer Arbeit,
    nehmen ihre Sorgen ernst und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme. Darüber hinaus kümmern wir uns in gemeinsamen Absprachen um die Erziehung der Schüler, behandeln alle gleich und gerecht, gestalten die Notengebung transparent und nachvollziehbar und achten konsequent auf die Einhaltung von gemeinsam erarbeiteten Regeln.
  • Wir halten einen gut vorbereiteten Unterricht, der auch die Interessen der Schüler berücksichtigt.
  • Wir respektieren die Ansichten anderer und sind offen gegenüber berechtigter Kritik. Dabei achten wir stets auf
    einen freundlichen und offenen Umgangston.
  • Wir arbeiten eng mit den Eltern zusammen, informieren sie rechtzeitig bei Auffälligkeiten ihrer Kinder und erwarten
    von ihnen einen offenen Gedankenaustausch.
  • Wir sind uns darüber klar, dass auch wir nicht alles wissen können und sorgen für eigene ständige Fortbildung.
  • Fächerverbindende Zusammenarbeit, gegenseitige Hilfe und vertrauensvoller Erfahrungsaustausch mit allen Kolleginnen und Kollegen betrachten wir als Bestandteile unserer Arbeit.

Eltern

  • Wir arbeiten eng mit der Schule zusammen und beteiligen uns aktiv am Schulleben.
  • Wir sind Partner der Lehrkräfte, informieren uns bei ihnen regelmäßig und rechtzeitig über die schulischen Leistungen unserer Kinder und suchen in schwierigen Situationen das vertrauensvolle Gespräch.
  • Wir schätzen die Lehrer als kompetente Begleiter und Helfer unserer Kinder. Auch unangenehme schulische Erziehungsmaßnahmen besprechen wir sachlich und in ruhiger Atmosphäre.
  • Wir beobachten das schulische Fortkommen unserer Kinder und fördern es, indem wir dafür sorgen, dass sie pünktlich und ausgeschlafen zur Schule gehen, einen geregelten Tagesablauf haben und schulische Termine einhalten. So führen wir sie Schritt für Schritt zu einem selbstständigen und verantwortungsbewussten Handeln.
  • Wir halten unsere Kinder zu regelmäßigem Lernen an, interessieren uns für die Lernfortschritte und lassen uns
    bei Fehlschlägen nicht entmutigen.
  • Wir wirken auf unsere Kinder ein, damit sie sorgfältig mit Schuleigentum (Büchern, Einrichtungsgegenständen usw.) umgehen.

Eintrag folgt…