-NEIN- das ist nicht erlaubt.

Dabei ist es unerheblich, dass der Fotositzplan nur in den eigenen Unterlagen verbleibt. Die Einverständniserklärung der Schüler im Sekretariat deckt das nicht ab.

Jeder Schüler hat auf den letzten Seiten seines Schuljahresplaners ein Namensschild, die helfen können, die Namen schneller zu lernen.

Rechtslage:

Tätigkeitsbericht des Landesdatenschutzbeauftragten Prof. Dr. Petri:

„In Übereinstimmung mit dem Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst stehe ich solchen “Fotositzplänen” grundsätzlich ablehnend gegenüber. Der damit verfolgte Hauptzweck – die Ermöglichung eines schnelleren Kennenlernens der Schülerinnen und Schüler – kann regelmäßig auch mit anderen Mitteln erreicht werden, die weniger stark in das verfassungsrechtlich in Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz garantierte “Recht am eigenen Bild” der Schülerinnen und Schüler eingreifen. In der Praxis bewährt hat sich dabei insbesondere das Aufstellen von Namensschildern vor den Schülerinnen und Schülern.“